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Kennen Sie Polokwane?

Polokwane: Das wird Ihnen vermutlich erst einmal garnichts sagen. Deshalb ein kleiner Tipp: Polokwane ist eine Stadt in Südafrika. Klingelts immer noch nicht? Okay – wie auch, denn Polokwane wird man wahrscheinlich eher unter dem Namen Pietersburg kennen. Und warum Polokwane einst Pietersburg hieß, ist recht einfach erklärt.

Aber erst einmal von vorne: Polokwane liegt wie bereits gesagt in Südafrika und ist einer der Austragungsorte für die Fußball Weltmeisterschaft 2010. Im neu errichteten Peter-Mokaba-Stadion werden 4 Gruppenspiele ausgetragen. “Peter Mokaba” war ein 2002 verstorbener ACN-Politiker. Das neue Stadion ist überdacht und hat kann 45000 Zuschauer fassen. Errichtet wurde es neben dem alten “Pietersburg-Stadium” in Polokwane.

Die Stadt Polokwane (Pietersburg) liegt 1312 Meter über dem Meeresspiegel an der Hauptstrecke in Richtung Simbabwe. 1886 wurde Polokwane von Voortrekkern gegründet. Namenspatron der Stadt Pietersburg wurde der General Petrus Jacobus Piet Joubert. Während dem 2. Burenkrieg war Polokwane die Hauptstadt der Burenrepublik Transvaal – 1901 eroberten die Briten Polokwane. Den Namen “Polokwane” anstelle des bis dahin geführten Pietersburg erhielt die Stadt 2002. Damals wurde eine Umbenennung von Städten gestartet, deren Namen an die Apartheid erinnerten. Und so wurde auch Pietersburg im Jahr 2003 in Polokwane umgewandelt, was auf Sepedi bedeutet: Ein sicherer Ort.

In Polokwane lebten Mitte der achtziger Jahre etwa 80.000 Menschen, etwa 20% davon Weiße. Mittlerweile hat sich diese Zahl mehr als versechsfacht, denn heute leben mehr als 500.000 Mensch in Polokwane. Eine erweiterte Infrastruktur ist die Folge davon. So gibt es einen Bahnhof sowie einen modernen Flughafen in der Stadt. Viel Industrie rund um eine Diamantenmine sorgen für ein gutes Wirtschaftswachstum. Insbesondere feiner Quarzsand wird in der Region um Polokwane abgebaut.

Touristen sollten sich insbesondere den Naturpark “Polokwane Nature Reserve”, der vor allem für zahlreiche Vogelarten bekannt ist. Wer sich für Geschichte und Kultur interessiert, wird im “Bakone Malapa Open-Air Museum” fündig werden, in dem das Sotho-Volk präsentiert wird.

Kapstadt: Perle in Südafrika

Kapstadt: Die Metropole Südafrikas und einer der Austragungsorte der WM 2010. Genauer gesagt im neu errichteten Stadion in Greenpoint, Kapstadt werden Spiele der Weltmeisterschaft in Südafrika ausgetragen. Wer im Zusammenhang mit der WM nach Südafrika reist, sollte sich aber nicht nur das Fußballstadion von innen ansehen, sondern möglichst viele Eindrücke auf dieser Reise sammeln.

Besonders reizvoll sind in den Sommermonaten die touristischen Orte “Camps Bay” und “Clifton” – die beliebtesten Strände Kapstadts und dementsprechend auf Tourismus ausgerichtet. Für Wassersportler eignet sich Kapstadt im Besonderen der “Bloubergstrand” im Norden Kapstadts.

Wer weniger sportlich ausgerichtet oder nicht so sehr auf Badestrände fixiert ist, hat eine Reihe von weiteren Möglichkeiten, den Urlaub zu einem Erlebnis zu machen: Zum Beispiel der Botanische Garten Kirstenbosch, der am südlichen Teil des Tafelbergs liegt, ist einer der schönsten Gärten Südafrikas. Im Jahre 1902 wurde die Anlage als Geschenk von Cecil Rhodes gemacht. Wer nun mit dem Namen Cecil Rhodes relativ wenig anfangen kann: Rhodes war ein von 1853 bis 1902 lebender britischer Kolonnialist, der einst 2 Kolonien für Britannien erwarb – zu dessen Erbe gehörte der bereits genannte Botanische Garten Kirstenbosch. Jedoch erst 1914 wurde das Gelände zum “Botanischen Garten”, um die dort angesiedelte Flora und Fauna zu schützen. Damit diente der Garten als Vorreiter für viele Nachfolgeprojekte und war der erste so geschützte Naturraum seiner Art.

Großprojekte kennt man viele aus den Medien, und auch in Kapstadt entsteht derzeit ein solches Großprojekt: In der “Century City” in Kapstadt werden derzeit ein Themenpark “Ratanga Junction”, ein Einkaufszentrum “Canal Walk”, ein Reservat sowie Bürogebäude errichtet. Außerdem gehört ein Casino sowie der Ausbau von Wohnraum zum Umfang des Projektes. Mit nur 15 Minuten Fahrzeit ist der Bereich sehr schnell von der Innenstadt Kapstadts aus erreichbar und liegt direkt an einem Autobahnkreuz.

Es ist also klar: Wer lediglich die Spiele der WM 2010 in Kapstadt ansieht und sich ansonsten im Hotelzimmer verkriecht, wird einiges verpassen.