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Griechenland: Staatspleite steht kurz bevor

Wir berichteten vor kurzem über die Folgen der Finanzkrise in Griechenland für den Tourismus im Land, nun scheint der Albtraum wahr zu werden: Griechenland bittet die EU um Finanzspritzen. Und damit auch Deutschland, daß im Falle eines Falles bis zu 17 Milliarden Euro als Kredit zahlen müsste.

Somit kommt jetzt der deutsche Steuerzahler für Fehler auf, die die griechische Regierung im letzten Jahrzehnt begangen hat: Neben der weit verbreiteten Korruption ist von Misswirtschaft und fehlendem Organisations-Vermögen des griechischen Staatsapparates die Rede. Der rigide Sparkurs, der bei den Griechen auf vermehrten Widerstand gestoßen war, konnte an der Situation scheinbar nichts ändern, und auch die Staatsanleihen die Griechenland in den letzten Wochen platzieren konnte, waren nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die mit der aktuellen Situation verbundene Frage hinsichtlich des Tourismus in Griechenland ist: Wird es Folgen für den Tourismus in Griechenland und bereits gebuchte Reisen geben? Die Antwort darauf: Es gibt derzeit keine Antwort. Nachdem Griechenlands Regierung heute offiziell in Brüssel nach Finanzhilfen verlangt hat, ist weiterhin unklar wie marode das Staatssystem in Griechenland wirklich ist.

Hinzu kommt die Tatsache, daß EU-Behörden schon seit längerem gegen Teile der griechischen Regierung ermitteln: Von Fälschungen der Statistik ist die Rede, man habe die Lage zu lange beschönigt. Bei einem deutschen Unternehmen würde man so etwas “Insolvenz-Verschleppung” nennen und vor Gericht bringen. Mit etwa 30 Milliarden Euro, die kurzfristig zur Verfügung gestellt werden müssten, rechnen Finanzexperten. Mehr als 100 Milliarden könnten es dann langfristig tatsächlich werden.

Wer einen Urlaub in Griechenland gebucht hat, sollte die aktuelle Lage genau verfolgen und gegebenenfalls bei seinem Reiseveranstalter Reiseauskünfte einholen. Bereits in den letzten Wochen kam es durch Streiks im öffentlichen Dienst zu größeren Problemen.

ITB Berlin gestartet: Reisetrend 2010 Türkei und Deutschland

Am heutigen Freitag ist die Tourismusmesse ITB Berlin gestartet – und gleich zu Beginn verkündet die Tourismus-Branche gute Prognosen für das Geschäftsjahr 2010. Trotz der Wirtschaftskrise in 2009 sieht man also einer positiven Zukunft entgegen.

Bis zu 8% sparen: Der Urlaub wird billiger

Eines steht jetzt schon fest: Der Urlaub im Jahr 2010 wird um cirka 8 Prozent billiger als er es noch 2009 war. So kann man sich dann für sein Budget entweder ein besseres Hotel leisten oder den Urlaub entsprechend verlängern. Grund hierfür sind neben den Folgen der Wirtschaftskrise auch verlockend günstige Angebote, mit denen man die Urlauber nach dem etwas schlechteren Jahr 2009 wieder in die Urlaubsgefilde locken will.

Der Deutsche macht Urlaub in…

…Deutschland. Nach Auskunft der Tourismus-Branche wird von der Mehrheit der Deutschen auch 2009 wieder das eigene Land als Urlaubsziel auserkoren. Hier steuern die Reisenden neben den bekannten Urlaubsgebieten an Nordsee und Ostsee auch den südlicheren Teil Deutschlands, wie etwa den Bodensee oder die Alpen an. Ein weiteres Reiseziel dürfte die Mosel-Region werden. Auch die steigende Nachfrage an Urlaubszielen innerhalb Deutschlands ist wohl eine Folge der Wirtschaftskrise – und da bietet sich das eigene Land mit seinen vielfältigen Möglichkeiten geradezu an, günstigen Urlaub zu machen.

Europaweit: Die Türkei läuft Spanien den Rang ab

Während die Deutschen lieber zuhause bleiben, zieht es viele Europäer in die Türkei. Die Türkei, schon seit längerem als Reiseziel für gute Angebote bekannt, ist längst kein Geheimtipp mehr. Die Imagepflege der Türken in den letzten Jahren sowie viele gute All-Inclusive-Angebote tun ihr übriges, um der Türkei auch 2010 gute Tourismus-Zahlen zu bescheren. Spanien ist ebenfalls eines der beliebtesten Urlaubsländer Europas, hier vor allem die Region um Alicante sowie Benidorm, aber auch an vielen anderen Orten in Spanien lässt sich günstig Urlaub machen.

Wer eine Reise nach Griechenland plant…

…der sollte seine Reisekasse etwas üppiger ausstatten. Zwar können die Griechen trotz drohender Staatspleite immer noch gute Buchungszahlen vermelden, die Folgen der derzeitigen Finanzkrise werden aber auch die Urlauber zu spüren bekommen. Denn die von der Regierung in Griechenland letzte Woche beschlossenen Steuererhöhungen betreffen sowohl die Übernachtungspreise als auch die Preise für Essen und Getränke. Ein Urlaub in Griechenland ist dennoch lohnenswert – und kann dem Land helfen, die derzeitig schwierige Situation besser zu meistern.

Wer derzeit in Berlin ist…

…der sollte sich einen Besuch auf der ITB gönnen. Viele weitere Informationen, gute Reiseangebote und so einige Schnäppchen warten auf die Besucher der ITB Berlin 2010.

Urlaub in Griechenland: Nicht von der Krise abschrecken lassen!

Wer die aktuellen Nachrichten über Griechenlands Pleite verfolgt, wird wohl eher weniger Lust haben, in Griechenland Urlaub zu machen. Doch gerade jetzt wird es laut der Prognosen einiger Tourismus-Anbieter besonders attraktiv werden, nach Griechenland oder auf  eine griechische Insel zu reisen. Denn im Zuge der Wirtschaftskrise brach bereits im letzten Jahr der Tourismus in verschiedenen Ländern zusammen, Einbussen bis zu 60% waren das Ergebnis. Davon war unter anderem auch Griechenland betroffen.

Der Tourismus als Chance für Griechenland: Günstiger Urlaub in Griechenland und auf den Inseln

Während sich im Rest der Welt die Lage weitgehend normalisiert hat, kämpft Griechenland noch immer mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Fallende Preise in der Tourismusbranche sind die Folge der momentan sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage.  So kostet ein Urlaub in Larnaca in einem 3-Sterne-Hotel für 5 Tage derzeit gerade einmal 269,- Euro pro Person. Im Vergleichszeitraum 2009 lag der Preis hierfür noch etwa 15% höher. Der Gastfreundlichkeit tut die Wirtschaftskrise keinen Abbruch: Insgesamt sind ca. 800.000 Jobs in Griechenlands Tourismusbranche angesiedelt, in Hotels, Bars, Restaurants und vielen weiteren Bereichen. Somit ist der Tourismus in Griechenland einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren und jeder Tourist wird mit offenen Armen empfangen und natürlich entsprechend behandelt.

Mit seinen vielen Inseln, die von unglaublicher Schönheit sind und einmalige Naturerlebnisse bieten, hält Griechenland ein unbezahlbares Gut in der Hand, das dabei helfen kann das Land zu stabilisieren. Wer also eine Griechenland-Reise buchen sollte, bringt Geld mit ins Land und hilft so dabei, die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren. Der Tourismus im Jahr 2010 wird  also von besonderer Bedeutung sein.