Charity-Reise: Mit dem Motorrad von Hamburg nach Südafrika
Wie das Hamburger Abendblatt in seiner Online-Ausgabe berichtet, macht sich der 38jährige Hendrik Kempferts aus Hamburg ab heute auf den Weg von Hamburg nach Kapstadt. Der Diplom-Ingenieur, der sich für seine Tour eine Auszeit von 6 Monaten bei seinem Arbeitgeber genommen hat, wird entlang der Reiseroute nach Südafrika 15 verschiedene Hilfsprojekte besuchen und unterstützen.
Umgesetzt wird das ehrgeizige Projekt mit Hilfe der Plattform “betterplace.org”, dort werden die Spenden gesammelt und auf die Hilfsprojekte aufgeteilt. Nach eigenen Angaben wird Kempferts die gesamte Reise aus eigener Tasche finanzieren. Er rechnet mit etwa 30 Euro Unkosten am Tag. Schon vor Reiseantritt waren einige Vorbereitungen nötig: Für jedes Land musste das entsprechende Visum beantragt werden, was oftmals nicht einfach war. Zusätzlich musste sich der Diplom-Ingenieur mehreren Impfungen unterziehen, um die Reise gefahrlos antreten zu können.
Unterwegs wird er auf einer “Royal Enfield” aus dem Jahre 1981 sein, die aber vom Design her eher an Motorräder aus den 60ern erinnert. Und auch die Geschwindigkeit mit der er sich fortbewegt, lässt kaum einen Geschwindigkeitsrausch zu: Nicht mehr als 90km/h wird die Maschine auf den staubigen Pisten leisten können, allerdings hat er das Tagesziel mit 200 Kilometern auch nicht besonders hoch angesetzt. Auf die Idee eine solche Reise zu machen, kam Kempferts schon als Jugendlicher. Und das er sich dabei sozial engagieren will, war von vorneherein klar. Dementsprechend lautet auch das Motto der Reise: “Du bist Afrika”.
Erst im Oktober wird Kempferts wieder zurück in Hamburg erwartet, allerdings bequem per Flugzeug, während sein Motorrad per Schiff “nachgeliefert” wird. Wer sich den Reiseverlauf und täglich neue Nachrichten von Kempferts lesen will, der sollte einen Blick in seinen Blog werfen. Dort gibt es auch weiterführende Informationen, wie man die Aktion über betterplace selbst unterstützen kann.
Die Tour erinnert an die kürzlich auf dem Fernsehsender National Geographics ausgestrahlte Serie der Motorrad-Tour “Long Way Down” mit Ewan McGregor und Charley Boorman. Die beiden reisten ebenfalls quer durch Afrika durch viele Länder – von Tunesien über Libyen bis nach Kapstadt. Die Ähnlichkeit des gewählten internationalen Namens von Kempferts fällt dabei ins Auge: Seine Tour nennt er “Social Way Down“.
Hallo Zusammen,
vielen lieben Dank für diesen Bericht über mein Projekt. Bin gerade heute am 27 März in Damaskus, Syrien angekommen und verfolge gerade die Berichte über mein Projekt.
Wichtig ist mir, dass unsere Zukunft als Europa unmittelbar von der Aftika’s abhängigt ist. Aktuell leben ca. 1 Mrd Menschen, davon gute 500 Mio ohne nennenswerte Perspektiven in Afrika.
In ca. 40 Jahren werden es 2 Mrd Menschen sein, wo werden die Menschen dann hingehen müssen, wenn es in Ihrem Bereich zu wenige Ressourcen für das tägliche Leben gibt ?
So wie wir zum Nachbarn zum Eier ausleihen gehen, um einen Kuchen zu backen, so werden sich die Afrikaner zu Ihren Nachbarn aufmachen müssen, um Hilfe zu bekommen.#
Inspiriert wurde ich durch mehrere Projekte, die erfolgreich vor mir sich dieses Themas angenommen haben. Das waren natürlich Ewan und Charley mit Ihren Touren “The long way down” und ” The long way round” sowie Jochaim von Loeben (“Atemlos” mit dem Motorrad von Köln nach Kapstadt) und natürlich Florian Rolke, der bon 2008 nnach 2009 in 248 Tagen von Hamburg nach Kapstadt gerollert ist, mit seiner Schwalbe (Motorroller aus DDR-Produktion)
Wer mir folgen möchte, der sucht nach meiner Seite in Facebook (socialwaydown) oder geht auf meinen Reiseblog www.socialwaydown.org
Natürlich freue ich mich auch über weitere Spender, geht ganz leicht ab 1€ und ist auf meiner webseite beschrieben. Für Unternehmen biete ich ab 500€ auch das Recht zur freien Verwendung sämtlicher Bilder, Texte und Videos an. Gern berichte ich auch in Ihrem Namen dann von dem Hilfsprojekt, dass sie sich ausgesucht haben.
Beste Grüße, ride on…
Du bist Afrika !
Hendrik Kempfert