Urlaub in Griechenland: Nicht von der Krise abschrecken lassen!

Wer die aktuellen Nachrichten über Griechenlands Pleite verfolgt, wird wohl eher weniger Lust haben, in Griechenland Urlaub zu machen. Doch gerade jetzt wird es laut der Prognosen einiger Tourismus-Anbieter besonders attraktiv werden, nach Griechenland oder auf  eine griechische Insel zu reisen. Denn im Zuge der Wirtschaftskrise brach bereits im letzten Jahr der Tourismus in verschiedenen Ländern zusammen, Einbussen bis zu 60% waren das Ergebnis. Davon war unter anderem auch Griechenland betroffen.

Der Tourismus als Chance für Griechenland: Günstiger Urlaub in Griechenland und auf den Inseln

Während sich im Rest der Welt die Lage weitgehend normalisiert hat, kämpft Griechenland noch immer mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Fallende Preise in der Tourismusbranche sind die Folge der momentan sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage.  So kostet ein Urlaub in Larnaca in einem 3-Sterne-Hotel für 5 Tage derzeit gerade einmal 269,- Euro pro Person. Im Vergleichszeitraum 2009 lag der Preis hierfür noch etwa 15% höher. Der Gastfreundlichkeit tut die Wirtschaftskrise keinen Abbruch: Insgesamt sind ca. 800.000 Jobs in Griechenlands Tourismusbranche angesiedelt, in Hotels, Bars, Restaurants und vielen weiteren Bereichen. Somit ist der Tourismus in Griechenland einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren und jeder Tourist wird mit offenen Armen empfangen und natürlich entsprechend behandelt.

Mit seinen vielen Inseln, die von unglaublicher Schönheit sind und einmalige Naturerlebnisse bieten, hält Griechenland ein unbezahlbares Gut in der Hand, das dabei helfen kann das Land zu stabilisieren. Wer also eine Griechenland-Reise buchen sollte, bringt Geld mit ins Land und hilft so dabei, die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren. Der Tourismus im Jahr 2010 wird  also von besonderer Bedeutung sein.



4 Kommentare zu „Urlaub in Griechenland: Nicht von der Krise abschrecken lassen!“

  • [...] man den Aussagen von Griechenland Reiseveranstaltern, so scheint die Krise im Reisebereich in Griechenland überwunden. Nur alleine schon für Korfu meldet der Veranstalter einen satten Anstieg der [...]

  • kaynux:

    Ich kenne die Inselwelt recht gut und habe einige persönliche Freunde dort. Die Meinung der Bewohner ist gespalten. Es gibt wie überall Extremisten und gemäßigte. der “normale” Mitteleuropäer benimmt sich im Urlaub eigentlich immer daneben (unbewusst oder bewusst)was die meisten Bewohner in den Urlaubsregionen Griechenlands auch tolerieren.

    Die starke Verteuerung nach Einführung des Euros ist in dieser Region nicht vergessen worden. Die allgemeine Meinung “wenn wir jetzt mehr bezahlen müssen… soll auch die EU dafür sorgen das das was sie verursacht hat auch ihr Problem sei”. 80% meiner kretanischen Freunde wollen Drachme wieder haben. in Deutschland hat ein nicht unbedeutender Teil der Bevölkerung die selbe Einstellung zur D-Mark. Meine Meinung ist das das griechische System (wie auch immer)innerhalb des Landes mit eigener Währung gut funktioniert hat und würde.

    Lassen sie sich nicht abschrecken dieses Land mit seinen herzlichen Bewohnern zu besuchen, Land und Leute richtig kennen zu lernen. Reisen sie wenn möglich nicht mit den großen Veranstaltern. Sie kommen für 120 Euro(oder weniger) von jeden Flughafen in Deutschland nach Athen. 40 Euro kostet z.B. die Überfahrt nach Kreta. Mieten sie sich ein kleines Auto. Erkunden sie die Inseln. In fast jedem Dorf gibt eine Taverne mit Zimmern für ,wenn sie wollen, sehr wenig Geld. Nutzen sie solche Gelegenheiten mit den Bewohnern Kontakt zu knüpfen. Sie werden erstaunt sein wie offen und herzlich dieses Mittelmeervolk sein kann.

    Gruß kaynux

  • Ich finde es ehrlich gesagt lächerlich, wenn man aufgrund der Krise auf einmal den ganzen Urlaub umschmeißt und nicht mehr nach Griechenland möchte. Als Tourist wird man davon kaum etwas merken, denn die Griechen sind ja nun auf uns angewiesen und werden sich hüten, uns zu vergraulen. Nur auf den Mietwagen sollte man vielleicht verzichten. Nicht dass man irgendwann mitten in der Pampa kein Benzin mehr bekommt…

  • kaynux:

    Hallo Griechenlandfan, wenn die Griechen eins nicht leiden können ist, dass die Touristen der Meinung sind dort mit ihrem Geld Entwicklungshilfe leisten zu müssen. Diese Leute kommen auch so recht gut zurecht auch wenn die Regierenden (in Athen und den kleinen Ämtern) seit Jahren Mist bauen. Das Tankstellennetz ist im Übrigen sehr eng und aus meiner eigenen Erfahrung kann man jeden anhalten, fragen und um Hilfe bitten wenn man in Schierigkeiten ist. Es wird einem geholfen, so gut man kann… bis hin zur Einladung zum Essen und Übernachtung. Sehr viele Griechen sprechen übrigens deutsch, auch wenn es eine Weile dauert bis sie sich zu erkennen geben ;-) MfG

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