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10 Gründe für einen Griechenland-Urlaub
Der Krise zum Trotz: Urlaub in Griechenland kann immer noch spannend und erholsam zugleich sein. An der Geschichte Griechenlands, mit ihren Göttern, Mythen und Sagen ändert auch die Finanzkrise nichts. Auch der Gastfreundschaft der Griechen tut die Krise keinen Abbruch, schliesslich bringen die Touristen frisches Geld nach Griechenland. Wir zählen 10 Gründe auf, warum ein Griechenland-Urlaub trotz der momentanen Situation sehr empfehlenswert ist:
1. Die Gastfreundschaft
Zwar wird der ein oder andere die demonstrierenden und wütenden Griechen vor Augen haben, die gerade auf die Straße gehen um ihrem Ärger Luft zu machen. Schließlich trifft der rigide Sparkurs der nun folgen wird, besonders die hart arbeitenden Menschen am heftigsten. Der Gastfreundschaft tut das keinen Abbruch: Nach wie vor können sich Griechenland-Reisende darauf freuen, Willkommen zu sein und die sprichwörtliche Gastfreundschaft genießen.
2. Mythen und Sagen
Wer kennt sie nicht, die Geschichten um die Götter des alten Griechenlands. Wahrscheinlich kommt einem als erstes Herakles in den Sinn (auch Herkules genannt) – oder aber Ares, der Kriegsgott. Griechenland ist voller Mythologie, und diese kann man auf einer Reise in das Land hautnah erleben. Und wer ein Fan solcher Mythen ist, der sollte unbedingt eine Reise in ihr Ursprungsland machen.
3. Der griechische Wein
Sogar Udo Jürgens hat ihn schon besungen, den griechischen Wein. Und das nicht ohne Grund: Der griechische Wein ist weltbekannt für seine außergewöhnliche Qualität und guten Geschmack. Natürlich könnte man griechischen Wein auch in Deutschland auf “Balkonia” genießen – aber ist das mit einem tatsächlichen Urlaub vergleichbar?
4. Griechisches Essen
Griechenland hat nicht nur Bifteki oder Souvlaki auf der Speisekarte, und man muss sich auch nicht ausschließlich von Gyros ernähren: Wer die griechische Küche mag, der wird im Land selbst unendlich viele gute Gerichte entdecken, die es in griechischen Restaurants in Deutschland so nicht gibt. Besonders Spezialitäten vom Schaf, gewürzt mit den hier wachsenden Kräutern, sind zu empfehlen – und alleine schon eine Reise wert.
5. Das Wetter in Griechenland
Griechenland steht zum Teil unter tropischen Einflüssen, weshalb es im Land im Durchschnitt um einige Grad wärmer ist als beispielsweise in Teilen von Spanien. Wenig Niederschlag im Sommer und warme Sommernächte sind da fast garantiert.
6. Das Meer
Schöne Strände, herrliches Wasser: Im August erreicht das Mittelmeer in der östlichen Region sowie den vorgelagerten Inseln Griechenlands eine Wassertemperatur von bis zu 27 Grad. Wer also eher der Typ für den Badeurlaub am Strand ist, der ist auch in diesem Punkt in Griechenland gut aufgehoben. Auch für Wassersportler gibt es viele Möglichkeiten vom Surfen bis zum Segeln.
7. Bauwerke und Kultur
Griechenland hat eine spannende Geschichte hinter sich: Von Kreuzfahrern erobert, von Osmanen umkämpft und von einem Bayer regiert: Viele Sehenswürdigkeiten und Bauwerke zeugen von der imposanten Geschichte des Landes. Wer einen Urlaub plant, sollte sich deshalb schon vorab im Internet oder in Reiseführern etwas über die Geschichte informieren.
8. Reiseangebot in der Krise
Viele Reiseveranstalter haben auf die Krise prompt reagiert – und bieten Reisen nach Griechenland zum Schnäppchenpreis an.
9. Die Qual der Wahl: Griechenland und die Inseln
Wer nach Griechenland reist, sollte vorher genauer definieren, wie er den Urlaub verleben will. Von Mykonos bis Korfu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, den Urlaub zu verbringen. Auch landschaftlich unterscheiden sich die Inseln zum Teil. Ein Urlaub für jeden Geschmack, man muss nur auswählen.
10. Warum nicht eine Städtereise?
Schon die Hauptstadt Griechenlands ist eine Reise wert: Athen verkörpert Gegenwart und Historie wie kaum eine andere Stadt auf der Welt. Schon die Akropolis ist ein so imposantes Bauwerk, das eine Besichtigungsreise für ein kurzes Wochenende rechtfertigen würde.
Wie man sieht, hat Griechenland mehr zu bieten als wütende Demonstranten und die Finanzkrise. Nicht nur die EU oder der IWF helfen dem Land, sondern auch jeder Tourist der sich nicht von der aktuellen Situation abschrecken lässt.
Griechenland ist nicht mehr kreditwürdig
Berichteten wir vor einigen Tagen noch über die Anträge Griechenlands für Staatshilfen von der EU und dem IWF, spitzt sich die Lage laut einem Bericht der Online-Ausgabe des “SPIEGEL” nun dramatisch zu. Demnach gibt nämlich eine der wichtigsten Rating-Agenturen, die S&P (Standard & Poor´s) Griechenland keine Chance mehr. Die Agentur bewertete Griechenland heute hinsichtlich der Kreditwürdigkeit und sieht demnach weiterhin einen sehr negativen Trend. Auf gut deutsch: Griechenland ist derzeit nicht kreditwürdig und steht kurz vor der Staatspleite.
Was das für die aktuelle Diskussion um deutsche Kredite für Griechenland bedeutet, wird man abwarten müssen. Die Mehrheit der Deutschen war in Umfragen dieser Woche gegen eine solche Hilfe, daran wird sich wohl auch in den kommenden Tagen wenig ändern, sollten weiterhin so dermassen schlechte Prognosen gestellt werden.
Doch nicht nur Griechenland hat Probleme: S&P bewertete auch Portugal schlecht, sieht auch hier einen anhaltenden negativen Trend. Rollt nun die nächste “Krisen-Welle” auf uns zu?
Verluste an den Börsen sowohl in Deutschland als auch in den USA waren schon heute die Folge der sehr schlechten Bewertung durch S&P. Die Tatsache, daß die Agentur zum jetzigen Zeitpunkt mit dieser Bewertung an die Öffentlichkeit geht, wohl in dem Wissen um die negativen Folgen an den Börsen, belegt eigentlich die Wichtigkeit der Prognose zur weiteren finanziellen Entwicklung Griechenlands.
Für uns Steuerzahler bedeutet das so oder so tiefe Einschnitte: Unterstützt man Griechenland nicht, wird es wohl früher oder später in die Pleite gehen. Da stellt sich dann die Frage, wer in der Euro-Zone die Suppe auslöffelt. Unterstützen wir Griechenland mit Krediten, wird das wohl ein großes schwarzes Loch werden – und es ist fraglich, wann und ob überhaupt mit einer Rückzahlung der Kredite zu rechnen ist.
Griechenland: Staatspleite steht kurz bevor
Wir berichteten vor kurzem über die Folgen der Finanzkrise in Griechenland für den Tourismus im Land, nun scheint der Albtraum wahr zu werden: Griechenland bittet die EU um Finanzspritzen. Und damit auch Deutschland, daß im Falle eines Falles bis zu 17 Milliarden Euro als Kredit zahlen müsste.
Somit kommt jetzt der deutsche Steuerzahler für Fehler auf, die die griechische Regierung im letzten Jahrzehnt begangen hat: Neben der weit verbreiteten Korruption ist von Misswirtschaft und fehlendem Organisations-Vermögen des griechischen Staatsapparates die Rede. Der rigide Sparkurs, der bei den Griechen auf vermehrten Widerstand gestoßen war, konnte an der Situation scheinbar nichts ändern, und auch die Staatsanleihen die Griechenland in den letzten Wochen platzieren konnte, waren nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die mit der aktuellen Situation verbundene Frage hinsichtlich des Tourismus in Griechenland ist: Wird es Folgen für den Tourismus in Griechenland und bereits gebuchte Reisen geben? Die Antwort darauf: Es gibt derzeit keine Antwort. Nachdem Griechenlands Regierung heute offiziell in Brüssel nach Finanzhilfen verlangt hat, ist weiterhin unklar wie marode das Staatssystem in Griechenland wirklich ist.
Hinzu kommt die Tatsache, daß EU-Behörden schon seit längerem gegen Teile der griechischen Regierung ermitteln: Von Fälschungen der Statistik ist die Rede, man habe die Lage zu lange beschönigt. Bei einem deutschen Unternehmen würde man so etwas “Insolvenz-Verschleppung” nennen und vor Gericht bringen. Mit etwa 30 Milliarden Euro, die kurzfristig zur Verfügung gestellt werden müssten, rechnen Finanzexperten. Mehr als 100 Milliarden könnten es dann langfristig tatsächlich werden.
Wer einen Urlaub in Griechenland gebucht hat, sollte die aktuelle Lage genau verfolgen und gegebenenfalls bei seinem Reiseveranstalter Reiseauskünfte einholen. Bereits in den letzten Wochen kam es durch Streiks im öffentlichen Dienst zu größeren Problemen.
Urlaub in Griechenland: Nicht von der Krise abschrecken lassen!
Wer die aktuellen Nachrichten über Griechenlands Pleite verfolgt, wird wohl eher weniger Lust haben, in Griechenland Urlaub zu machen. Doch gerade jetzt wird es laut der Prognosen einiger Tourismus-Anbieter besonders attraktiv werden, nach Griechenland oder auf eine griechische Insel zu reisen. Denn im Zuge der Wirtschaftskrise brach bereits im letzten Jahr der Tourismus in verschiedenen Ländern zusammen, Einbussen bis zu 60% waren das Ergebnis. Davon war unter anderem auch Griechenland betroffen.
Der Tourismus als Chance für Griechenland: Günstiger Urlaub in Griechenland und auf den Inseln
Während sich im Rest der Welt die Lage weitgehend normalisiert hat, kämpft Griechenland noch immer mit den Folgen der Wirtschaftskrise. Fallende Preise in der Tourismusbranche sind die Folge der momentan sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage. So kostet ein Urlaub in Larnaca in einem 3-Sterne-Hotel für 5 Tage derzeit gerade einmal 269,- Euro pro Person. Im Vergleichszeitraum 2009 lag der Preis hierfür noch etwa 15% höher. Der Gastfreundlichkeit tut die Wirtschaftskrise keinen Abbruch: Insgesamt sind ca. 800.000 Jobs in Griechenlands Tourismusbranche angesiedelt, in Hotels, Bars, Restaurants und vielen weiteren Bereichen. Somit ist der Tourismus in Griechenland einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren und jeder Tourist wird mit offenen Armen empfangen und natürlich entsprechend behandelt.
Mit seinen vielen Inseln, die von unglaublicher Schönheit sind und einmalige Naturerlebnisse bieten, hält Griechenland ein unbezahlbares Gut in der Hand, das dabei helfen kann das Land zu stabilisieren. Wer also eine Griechenland-Reise buchen sollte, bringt Geld mit ins Land und hilft so dabei, die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren. Der Tourismus im Jahr 2010 wird also von besonderer Bedeutung sein.

