Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Google Doodle für Howard Carter
Howard Carter, seines Zeichens Archäologe, hat wohl eine der wichtigsten Entdeckungen in der Ägyptologie überhaupt gemacht: Er fand das Grab des Pharao Tutanchamun, oder besser gesagt die gut erhaltene Grabkammer.
Genauer gesagt am 04. November 1922 stiessen er und seine Helfer auf eine steinerne Treppenstufe, die sich bei den weiteren Grabungen als der Anfang eines Abstiegs zu einer Grabkammer erwies. Bereits nach der ersten Besichtigung der Kammer war sich Howard Carter sicher, die Grabkammer des Tutanchamuns betreten zu haben – dies war sowohl der wichtigste Moment in seiner Karriere als auch der wichtigste Augenblick in der Geschichte der Archäologie.
Howard Carter hätte am 09. Mai Geburtstag gehabt, weshalb ihm Google auch an diesem Tag ein Google-Doodle widmet.
Google Doodle für Louis Daguerre
Louis Daguerre, seine Zeichens Maler und Erfinder aus Frankreich bekommt heute ein Google Doodle spendiert. Denn Daguerre erfand die Daguerreotypie – ein Verfahren das es 1851 erstmals ermöglichte, Fotos vermarktbar zu machen und das den Grundstein für viele uns heute begleitende Erfindungen legte.
Louis Daguerre, Sohn eines Gerichtsschreibers im französischen Orleans, machte aufgrund seines zeichnischeren Talents eine Ausbildung zum Architekten. Dieser Beruf füllte ihn jedoch nicht ganz aus, weshalb er sich auch in einigen Theatern als Dekorateur betätigte: So fertigte er viele Panoramen und Teile der Bühnenbilder an – trat jedoch auch als Tänzer und Akrobat auf.
Später dann erfand Daguerre die Daguerreotypie, die für die damalige Zeit erstmals qualitativ sehr hochwertige Fotoaufnahmen ermöglichte. Fortan wurde seine Entwicklung stetig verbessert – und begleitet uns auch heute noch. Ein wirklich gelungenes Google Doodle also, das Daguerre mehr als verdient hat.
Mallorca – das beliebteste Reiseziel bei den Deutschen
Mallorca wird jedes Jahr von Tausenden von Touristen besucht. Gerade die Deutschen kommen sehr gerne auf die Insel, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Nicht nur, dass die Strände Mallorcas wirklich erstklassig sind, auch in Sachen Sehenswürdigkeiten hat die Insel so einiges zu bieten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Vorsicht beim Kauf von Reise-Souvenirs
Der WWF warnt pünktlich zum Beginn der Reisezeit davor, Souvenirs aus dem Ausland ohne vorherige Prüfung zu erwerben. Der Grund hierfür ist relativ einfach: Viele dieser Reise-Souvenirs können unter Artenschutz stehen oder aus Material gefertigt sein, dessen Einführung bei uns verboten ist.
Hierzu zählen neben seltenen Orchideen auch Souvenirs, die beispielsweise aus Elfenbein gefertigt wurden. Aber auch geschützte Korallen-Arten gehören zum Repertoire der Souvenir-Verkäufer in einigen Ländern. Der WWF weist hier darauf hin, daß solche Souvenirs nicht in Deutschland eingeführt werden dürfen – weder lebend noch zu einem Schmuckstück oder Kunstwerk verarbeitet.
Was da alles zu Tage tritt, wenn Urlauber am Zoll kontrolliert werden, dass lässt einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen: Lebendige Tiere wie Schildkröten, Schlangen oder Spinnen gehören scheinbar ins Reisegepäck von rückkehrenden Urlaubern, die entweder unwissend sind oder es eben darauf ankommen lassen. Viele deklarieren dieses Handeln als “Tierliebe”, wobei sich allerdings die Frage stellt, warum man ein lebendes Äffchen im Koffer transportiert – und dies während eines Langstreckenfluges.
Während die EU zum Teil drastische Strafen verhängt, wird das Schmuggeln von Reise-Souvenirs auch im Ausland zum Teil drakonisch bestraft. Wer beispielsweise Muscheln sammelt, sollte sich nicht wundern wenn der Zoll des Reiselandes plötzlich wild gestikulierend die Handschellen auspackt. Aber nicht nur Muscheln zählen zu solchen unerwünschten Reise-Souvenirs: Selbst ein am Strand gefundener Stein kann am Zoll zum Verhängnis werden.
Auch wer Reise-Werbeartikel im Gastland als kleines Souvenir des Hotels oder der Pension erhält, der sollte vor der Mitnahme überprüfen, woher dieser Artikel stammt und wie er gefertigt wurde. Die Gefahr ist groß, auf diesem Wege unwissend geschützte Tier- oder Pflanzenarten aus dem Land heraus zu schmuggeln.
